Flugsaison 2020 beendet

Pünktlich zum 31.10.2020 wurde die Flugsaison 2020 vom Luftsportverein Bonn Rhein-Sieg sicher und erfolgreich beendet. Das leider verkürzte Flugjahr 2020 brachte persönlich wie vereinstechnisch eine Menge neuer und besonderer Herausforderungen an den Tag. Zusammen konnten diese gemeistert werden und trotz dessen eine tolle Flugsaison veranstaltet werden.

Nun blicken wir mit tüchtig Werkstattarbeit an unseren Flugzeugen, Fahrzeugen aber auch Vereinsgebäuden in den Winter. So müssen unsere Flugzeuge ordentlich gesäubert, poliert und gewartet werden, die Bodenfahrzeuge wieder auf Vordermann gebracht werden und unsere Hallen im kommenden Frühjahr gesäubert und repariert werden.

Dann kann die Flugsaison 2021 im März oder April hoffentlich wieder starten.

Zu guter letzt noch ein paar Impressionen des letzten Flugtages 2020. Mehr Fotos und Videos sind auch auf unserem Instagram und YouTube Kanal zu finden:

https://www.instagram.com/lsv_bonn

https://www.youtube.com/channel/UC-V9D1UPqx2cZe-z54oATZg/featured

LONGEST DAY 2020

Am 21. Juni ging es wie jedes Jahr für unsere Vereinsflugzeuge, sehr früh aus dem Hangar.

Sonnenaufgangsfliegen stand an. Zugegeben, dieses Jahr ein vergleichsweise später Start um 08:00 Uhr. Alle waren voller Vorfreude, die noch tief stehende, orange-rot strahlende Sonne aus der Luft beobachten zu können. Zügig wurden alle notwendigen Vorbereitungen und Sicherheitschecks vorgenommen, um rasch die ersten Starts rauszuschicken.

Ein Flieger nach dem anderen hob ab… und landete genauso flott wieder. Logisch, so früh am morgen wird kein Thermik suchender Pilot fündig.

Es geht um das unglaubliche Licht, dass während und kurz nach dem Sonnenaufgang bei tiefstehender Sonne strahlt.
Es geht um die Wärme, die die Sonne beim Start ausstrahlt, wenn man über die Baumkronen hinaussteigt.
Danach sehnt sich jeder Sonnenaufgangsflieger!

Der Tag wurde mit einem gemeinsamen Frühstück begonnen und mit einem gemeinsamen Abendessen am Grill beendet. Nicht zu vergessen unser Vereinseigener Pizzabäcker Markus, der uns am Mittag mit seinem Pizzaofen und frischen Zutaten für die eigene Kreation am Start beglückte.

Jetzt bleibt nur noch das Warten auf den nächsten, längsten Tag im Jahr. Bis 2021!

Euer Florian

Besuch in Achmer

Unsere Urlaubsplanungen waren dieses Jahr durch Corona hinfällig geworden. Markus und ich standen vor der Frage, ob wir noch einige Tage Urlaub machen wollten. Wir kamen auf die Idee, Joachim Jeska (Vorsitzender des Osnabrücker Vereins für Luftfahrt) zu fragen, ob eine kurzfristige Teilnahme mit unserer Libelle (RuM) am Vereinslager Ende Juli willkommen wäre.

So fuhren wir diesmal im Sommer gen Norden. Plan: Einer fliegt, der andere bespaßt Tochter und Großeltern. In Achmer trafen wir auf eine sehr herzliche Truppe. Besonders nett war das Wiedersehen mit Christian und Robert, die wir noch aus unserer aktiven Zeit in Achmer kennen. So kamen trotz norddeutschen Schietwetter einige Revival-Flüge zusammen. Beim Auffrischen der gemeinsamen Erinnerungen stellten wir dann fest, dass wir nun wohl doch zur Garde der „alten Säcke“ gehören.

An den ersten vier Tagen waren wir um jede Minute Flugzeit froh, die wir mit unserer Libelle der bockigen und schwachen Thermik abringen konnten. Am ersten Tag durfte ich sogar die Klappenkästen entwässern. Trotzdem haben wir schon hier das Fliegen in der alten Heimat sehr genossen.

An den letzten beiden Tagen wurde das Wetter deutlich besser. Nach dem Durchzug einer großflächigen Abschirmung konnte ich um 14 Uhr starten. Unsere Libelle wurde zunächst ganz schön vom Wind gebeutelt. Nach oben wurde es besser. Es entwickelten sich Wolkenstraßen in West – Ost – Richtung in 1000 Meter Höhe, später ansteigend bis auf 1500 Meter. So konnte ich in aller Ruhe Stadt und Landkreis erfliegen und betrachten.

Markus ist dies am letzten Tag auch noch gelungen. Er startete auch spät um 15 Uhr, um dann bei schwacher Bewölkung in 1200 Meter Höhe noch ausgiebig fliegen zu können. So fand unser Abstecher nach Niedersachsen noch fliegerisch ein positives Ende.  

Flugsaison 2018 beendet

Am 01. November endete unsere Flugsaison. Herzlichen Dank an alle „Funktionär“, sprich Startleiter, Fluglehrer und Windenfahrer, die gemeinsam dafür sorgten, dass wir ohne Schäden und mit vielen schönen Flugtagen durch das Jahr gekommen sind.

Auch unsere Flugschüler waren dieses Jahr wieder erfolgreich. Fünf von ihnen konnten ihren SPL (auch Luftfahrerschein genannt) erwerben. Hinzu kamen vier Schüler, welche ihre ersten Alleinflüge absolvieren konnten. Diesen und allen anderen Prüflingen wünschen wir alles Gute für ihren weiteren fliegerischen Werdegang.

Wir sind nun in der Werkstatt zu finden. Unsere Flugzeuge, Fahrzeuge, Anhänger und Hallen müssen gewartet und kleine Macken repariert werden. Die Flugsaison 2019 beginnt  voraussichtlich Anfang bis Mitte März. Dies ist abhängig vom Fortschritt der Arbeiten und dann vom Wetter im beginnenden Frühjahr.

Meine letzten 8 Tage als Flugschüler

Am 11. August 2018, im diesjährigen Sommerfluglager Wershofen in der Eifel, habe ich mich am Morgen bereit gemacht den 50 Kilometer Flug anzutreten. Schnell war das dortige Flugwetter über den Deutschen Wetterdienst eingeholt und ausgewertet. Die Flugroute war am Vortag bereits erstellt und nach einem kurzen Blick des Fluglehrers kam das „Ok, du bestimmts wann du starten willst! Kleiner Tipp warte noch ein bisschen.“ „Meine letzten 8 Tage als Flugschüler“ weiterlesen

Winterarbeiten 2016/2017

Die Winterarbeiten im Verein haben im März bis auf Restarbeiten ihr Ende gefunden. Am 11. März fand die Abnahme der Flugzeuge durch unseren Prüfer Peter Gebauer statt.

Neben der üblichen Wartung der Flugzeuge und Fahrzeuge lag der Schwerpunkt der Arbeit bei der weiteren Restaurierung unserer Flugzeuganhänger und der Neulackierung des Twin Astirs.

Das Flugzeug konnte dank des Einsatzes vieler Vereinsmitglieder bis Ende März fast fertiggestellt werden. Spätestens Ostern soll der Twin wieder am Flugbetrieb teilnehmen.

„Winterarbeiten 2016/2017“ weiterlesen

Neue Winde: Wie auf Schienen lautlos in den Himmel

Bonner Segelflieger testeten ihre neue Startwinde.

Am Abend des 07.11.2014 ging für die Segelflieger des Luftsportvereins Bonn Rhein-Sieg e.V. ein lang gehegter Traum in Erfüllung. Eine neue Startwinde wurde vom englischen Hersteller Skylaunch direkt am Flugplatz Hangelar angeliefert und sogleich mit neugierigen Blicken von Mitgliedern des Vereins in Augenschein und Besitz genommen. Zusammen mit den Vertretern der Herstellerfirma wurden Transportsicherungen entfernt, die Betriebsbereitschaft hergestellt und mit dem Anlassen des Motors ein erster „Soundcheck“ durchgeführt. Was für ein Klang, der die Herzen Technikbegeisterter höher schlagen lässt und erahnen ließ, welches Leistungsvermögen in ihr steckt.

„Neue Winde: Wie auf Schienen lautlos in den Himmel“ weiterlesen

LLStP Jahresbericht 2014

Landesleistungsstützpunkt Segelflug Bonn-Hangelar

Allgemeines zum Sportflugplatz Bonn-Hangelar:
Trotz erheblicher Luftraumbeschränkungen durch das CVFR Gebiet Köln-Bonn und Düsseldorf sind Ausflüge mit dem Segelflugzeug von Hangelar nach Süden und Westen Richtung Westerwald und Eifel möglich, da von Seiten der Flugsicherung in der Regellokale Höhenfreigaben erteilt werden. Auch bietet der „Korridor“ unter dem CVFR Gebiet zwischen Köln-Bonn und Düsseldorf für die Hangelarer Segelflieger die Möglichkeit, den Anschluss an die Industriethermik bei Dormagen, Niederaußem und Weißweiler zu erreichen. 

Primär führen die meisten Flüge allerdings über die Eifel, das Moseltal, über den Rhein in Richtung hessisches Bergland und ins südliche Sauerland. Bei besonders guten Wetterlagen gehen Segelflüge ab Hangelar auch bis in den Pfälzer Wald, quer über den Odenwald Richtung Franken, über die Rhön oder auch zum Harz und das nördliche Weserbergland. Am Wochenende und an Feiertagen können i.d.R.auch die belgischen Ardennen beflogen werden. Durch die Luftraumbeschränkungen am Flugplatz und die Lage in der thermisch schwächeren Rheinniederung sind die Piloten allerdings gegenüber anderen Ausgangspunkten etwas benachteiligt. Vorteilhaft ist aber die zentrale Lage und die gute Anbindung. 

Der Flugplatz ist über die ganze Woche durchgehen geöffnet, so dass nach Absprache unter den Streckenflug-Interessierten jeden Tag geflogen werden kann. Die Starts erfolgen primär an der Winde, aber Flugzeugschlepp kann ebenfalls organisiert werden. Mitgliedern des NRW-D-Kaders, auch wenn sie nicht aus Hangelar stammen, stehen die Startmöglichkeiten nach Absprache mit den Vorständen zu den vereinsüblichen Preisen zur Verfügung.

„LLStP Jahresbericht 2014“ weiterlesen