Unsere Jugend auf dem AirLebnis NRW in Goch

Nach einer längeren Pause, aufgrund von Corona, konnte das AirLebnis NRW, eine Veranstaltung der Luftsportjugend NRW, endlich wieder stattfinden. So trafen sich die Mitglieder unterschiedlicher Luftsportvereine und Luftsportsparten dieses Jahr am Flugplatz Goch-Asperden (EDLG) zu einem Wochenende voller Spaß und Fliegerei. Dabei konnten neue Freundschaften geschlossen und in andere Bereiche des Luftsports reingeschnuppert werden. Leider war die Teilnehmerzahl noch etwas zurückhaltend im Vergleich zu vorherigen Jahren, aber trotzdem blieb der Spaß nicht aus.

Da wir alle Segelflieger:innen sind, war uns sofort klar, einfacher Segelflug wird es nicht sein, den wir in Goch ausprobieren wollen. Deshalb entschieden wir uns für Segelkunstflug.
Einfachen Motorflug, Ultraleicht fliegen, Motorkunstflug und Ballon fahren standen sonst noch zur Auswahl. In manchen Jahren kann auch das Fallschirmspringen ausprobiert werden, was Laura, Pia und ich aus dem Jahr 2019 empfehlen können min. 1x gemacht zu haben.

Nach der Ankunft am Freitag Abend ging es erst einmal an den Aufbau der Zelte am Rande des Flugplatzes, bis es dann Abendessen gab. Man setzte sich gemeinsam mit den anderen Jugendlichen unterschiedlicher Vereine zusammen und tauschte sich aus.
Der nächste Morgen begann dann auch bereits um 07:30 Uhr mit dem fröhlichen Wecker – die LSJ-ler haben einmal alle noch schlafenden geweckt. Frühstücken, anschließendes Briefing und schon ging es los…

… Nach der Einteilung in die Luftsportarten, uns wurde wie gewünscht der Segelkunstflug ermöglicht, ging es dann an die Vorbereitungen. Die Flugzeuge wurden für die Starts vorbereitet. Während Laura sich bei den Vorflugkontrollen der ASK21 für den Kunstflug beteiligte, half ich den beiden ROSC-Mitgliedern (Rhönflug Oldtimer Segelflug Club) die von ihnen mitgebrachte SG38 aufzurüsten.
Ein Schulgleiter der im Jahre 1938 für die erste Ausbildung im Segelflug eingesetzt wurde.
Dies erwies sich als deutlich einfacher als anfänglich angenommen.

Allmählich ging dann auch der Flugbetrieb in den unterschiedlichen Luftsportarten los.
So starteten die ersten Ultraleicht-Flugzeuge zu ihren Rundflügen mit den Schnupperern über Kleve, Goch und Region. Zeitgleich zum ersten F-Schlepp für den Segelkunstfliug ging dann auch schon die Extra 300 raus, die ihr Programm für den Motorkunstflug oberhalb des Flugplatzes durchzog. Dieses sah von unten sehr beeindruckend aus.
Unmittelbar im Anschluss startete dann auch bereits der erste Segelkunstflug. Looping, Rolle, Turn, …

Die Extra 300 auf dem Weg zur Piste

Zeitgleich machte ich mich dann auch schon fertig zu einer weiteren Attraktion die uns dieses Jahr geboten wurde.
So bestand für die Anwesenden die Möglichkeit einmal in einer Slingsby T21 mitzufliegen / gemeinsam mit einem Fluglehrer einen Start durchzuführen. Zu letzterem kam es dann auch und ich kann euch sagen, ein wunderbares Gefühl, mit einem Gleitverhältnis von um die 20 nebeneinander ohne geschlossene Haube durch die Lüfte zu gleiten.

Slingsby T21 des Segelflugvereins in Venlo
Die Slingsby T21 im Windenstart

Der Tag verging und verging. Während der Mittagspause zwischen 12:00 Uhr und 14:00 Uhr konnten wir dann den Modellflug ausprobieren unter Aufsicht erfahrener Modellflug-Fluglehrer. Dies ging zu Teilen sehr gut, bei anderen, wie bspw. mir, auch fast schief.
So hatte ich ungewollt aufgrund der sehr feinen Steuerung die Maschine effektiv im Kunstflug gefangen und konnte den Absturz mit einem Abfangbogen über dem Boden von ca. 5cm gerade noch verhindern.

Mehr und mehr wurde dann wieder im Kunstflug weitergemacht und die ULs waren auch wieder ausgelastet. Zeitgleich startete die SG38 auch zu einigen ihrer Gummiseil-Starts am Flugplatz und später auch noch zu Windenstarts.

Abrollen des Gummiseils für die ersten Starts auf der SG38
SG38 im Gummiseilstart

Schließlich näherte sich der Abend und die Ballon Fahrer sollten eigentlich los. Dies erwies sich aber leider aufgrund des prognostizierten Windes als nicht möglich und so wurde dies leider durch den Piloten noch kurzfristig abgesagt. Am Ende sind wir doch alle immer ein wenig vom Wetter abhängig.
Aber alle wurden entsprechend noch anderweitig versorgt, wie bspw. mit UL-Flügen oder Kunstflügen.

Nach Beendigung des Flug- und Rahmenprogramms ging es dann auch zum Abendessen über. Die beiden Fluglehrer des Oldtimer Segelflugclubs Venlo aus den Niederlanden verabschiedeten sich mit ihrer Slingsby T21 wieder nach Hause.
Auch die SG38 fand ihren Weg zurück in den Anhänger.

Alles erledigt startete dann auch schon eine kleine Party, bei Musik und gemütlichen beisammen sitzen. Menschenkicker spielen, erzählen von den Erlebnissen und den Abend genießen, bis die einzelnen dann zu Bett gingen.
Die letzten wohl bis zirka 5 Uhr, um auf der Piste liegend die klare Sternennacht und einige Sternschnuppen bewundern zu dürfen.

Der letzte Morgen (Sonntag) begann dann wieder mit einem gemeinsamen Frühstück und endete mit einer kurzen Flugplatzbegehung in einer Menschenkette.
Warum fragt ihr euch mit Sicherheit gerade…
Ziel ist / war es sicherzustellen, dass sich keine Fremdkörper im Landebereich / Startbereich der Piste des Flugplatzes befinden, die ggf. während der Party oder dem gestrigen Tage dahin gekommen sind. Aber alles war sauber und so ging es dann auch schon ans abbauen der Zelte, dem bedanken bei den LSJ-lern und den Vereinsmitgliedern des LSV Goch, hin zum Lebewohl – bis spätestens nächstes Jahr!

Somit endete unser kurzer Ausflug am letzten August-Wochenende und wir freuen uns darauf nächstes Jahr wieder dabei sein zu dürfen.
Gerne auch mit noch paar mehr Jugendlichen aus unserem und den anderen Vereinen.

Sommerlager 2022 – Metzingen (Berliner Heide)

Diesmal ein Bericht von einem Anfänger. Ich habe erst im Mai mit dem Segelfliegen angefangen, und daher die Chance auf eine Woche Fliegen nicht ausgelassen.

Für 17 Segelfliegerinnen und Segelflieger ging es diesen Sommer in die schöne Lüneburger Heide nach Metzingen bei Celle. Vom 09. Juli bis zum 16. Juli waren wir mit 6 Vereinsflugzeugen des LSVBRS und 2 Privaten beim Flugplatz Berliner Heide zu Besuch.

Der Flugplatz:

Das Gelände des Flugplatzes erstreckt sich am östlichen Ortsrand von Metzingen. Mit einer engen Bindung zum Ort und den Einwohnern, kann auf dem Segelfluggelände Berliner Heide aktiv der Luftsport ausgeübt werden. In den 70er Jahren wurde das Gelände von Luftsport-Interessierten aus der Umgebung und aus dem Großraum Berlin errichtet. Durch diese Beziehung nach Berlin, und der ehemals aktiven drei Vereine aus Berlin, verdankt dieser Flugplatz auch noch heute seinen Namen. Im Laufe der Zeit haben sich die Vereine, Menschen und auch Genehmigungen geändert.

Der Flugplatz befindet sich am Südrand der Lüneburger Heide und ist aus allen Teilen Niedersachsens gut zu erreichen. Mit einer Länge von 1100m und einer Breite von 125m, bietet der Segelflugplatz Berliner Heide ausreichend Platz für startende und landende Gleitschirme, Segelflugzeuge, Motorsegler und Ultraleicht-Flugzeuge.

Aktivitäten:

Angekommen, wurden erst einmal die Zelte aufgebaut und Zimmer verteilt.
Die Flugzeughänger standen in Reih und Glied am Startfeld.
Nachdem wir unsere Zelte aufgebaut hatten, wurden wir sehr nett von David vom VfL Südheide willkommen geheißen.
Den Tag haben wir mit einem gemütlichen Grillabend und vielen Geschichten ausklingen lassen.

Aufrüsten unseres Twin Astir II im Fliegerlager

Der nächste Morgen begann mit einem Frühstück und anschließendem Aufrüsten der Flugzeuge.
Zuerst bekamen die Fluglehrer ihren Einweisungsstart, um die örtlichen Gegebenheiten kennenzulernen. Unsere Windenfahrer mussten sich mit einer Tost Winde mit Stahlseilen vertraut machen.
Der ein oder andere Seilsalat und auch ein Seilriss zu Anfang waren leider auch dabei. Dies und eine defekte Kupplung an Uwes 4B haben leider viel Zeit gekostet, so dass nicht sonderlich viele Starts gemacht werden konnten.

Leider war das Wetter nicht unbedingt auf unserer Seite. Wir hatten die ganze Woche recht starken Seitenwind, so dass für die Schüler längere Flüge nicht möglich waren.
Eric und Matthias schafften es trotz alledem fast bis Magdeburg und wieder zurück.

293 km in 5 Stunden 17 Minuten, und einen weiteren Flug mit 185 km in 3 Stunden 38 Minuten.

Der obligatorische Erdbeerbecher wurde mir auch nicht vorenthalten.
Am Donnerstag kamen noch ein paar Nachzügler: Klaus, Thomas und Marcel mit seinen Kindern.

Die Abende wurden draußen mit selbstgekochtem Abendessen oder beim gemeinsamen Grillen mit einem Steak und Svens hervorragendem Kartoffelsalat in netter Runde verbracht.

Da ich auf den Komfort von einem eigenen Badezimmer nicht verzichten wollte, hatte ich eine Unterkunft in 10 Minuten Entfernung. Daher kann ich zu den prekären Geschichten, bei denen ich nicht anwesend war, leider nichts sagen…

Fazit:

Ein schönes Fluglager ging leider zu Ende. Eric, Guido, Ralf, Wilfried, Markus, Rainer, Mathilda, Sven, Uwe, Matthias, Pia, Shashi, Ludovico, Lukas, Laura und Gerhard mit den Nachzüglern Klaus, Thomas und Marcel mit seinen Kindern hatten riesigen Spaß. Ich als blutiger Anfänger habe zwar viel gelernt, hätte mir aber doch einen flüssigeren Flugbetrieb mit noch mehr Starts gewünscht.
Und vielen Dank an Ludovico, der, wie immer, viel zu viel gemacht hat.

Flugzeuge:

Du suchst noch mehr Impressionen zu unserem Fliegerlager aus Metzingen?
Dann schau doch mal hier auf unserem Instagram-Profil vorbei!

Flugsaison 2020 beendet

Pünktlich zum 31.10.2020 wurde die Flugsaison 2020 vom Luftsportverein Bonn Rhein-Sieg sicher und erfolgreich beendet. Das leider verkürzte Flugjahr 2020 brachte persönlich wie vereinstechnisch eine Menge neuer und besonderer Herausforderungen an den Tag. Zusammen konnten diese gemeistert werden und trotz dessen eine tolle Flugsaison veranstaltet werden.

Nun blicken wir mit tüchtig Werkstattarbeit an unseren Flugzeugen, Fahrzeugen aber auch Vereinsgebäuden in den Winter. So müssen unsere Flugzeuge ordentlich gesäubert, poliert und gewartet werden, die Bodenfahrzeuge wieder auf Vordermann gebracht werden und unsere Hallen im kommenden Frühjahr gesäubert und repariert werden.

Dann kann die Flugsaison 2021 im März oder April hoffentlich wieder starten.

Zu guter letzt noch ein paar Impressionen des letzten Flugtages 2020. Mehr Fotos und Videos sind auch auf unserem Instagram und YouTube Kanal zu finden:

https://www.instagram.com/lsv_bonn

https://www.youtube.com/channel/UC-V9D1UPqx2cZe-z54oATZg/featured

Sommerlager 2020 Pirna

Für zwanzig Segelfliegerinnen und Segelfliegern ging es diesen Sommer in die schöne Sächsische Schweiz nach Pirna bei Dresden. Vom 12. Juli bis zum 25. Juli waren wir mit 6 Vereinsflugzeugen des LSV-BRS beim Aeroclub Pirna zu Besuch.

Der Flugplatz:

Der Sonderlandeplatz Pirna befindet sich ca. 15 km östlich von Dresden und ca. 2 km nordwestlich des Pirnaer Stadtzentrums. Der Flugplatz besitzt eine 900m lange Grasbahn. Angesiedelt ist der Aeroclub Pirna dort mit ca. 170 Mitgliedern. Entstanden ist der Flugplatz nach dem zweiten Weltkrieg, als Flugsportenthusiasten auf der Suche nach einem geeigneten Gelände waren.

Niedrige Bodenwertzahlen machten das Gelände des heutigen Flugplatzes auf sich aufmerksam.

So konnte 1958 der erste Start durchgeführt werden und 1975 dann die Fertigstellung des Flugplatzes. Betreiber war damals die Gesellschaft für Sport und Technik (GST) der DDR. Durch Fluchten aus der DDR wurden jedoch viele grenznahe Flugplätze geschlossen und es kam nur noch der militärische Nutzen in den Vordergrund. Erst nach der Wende kam die Unabhängigkeit und somit die Gründung des Aeroclub Pirna.

Aktivitäten:

Angekommen, mussten wir uns erst mal entscheiden, wohin wir unsere Zelte aufbauen sollten. Auswählen konnten wir zwischen einem Platz mit Bodenwespen oder einem kleinen Wäldchen mit Ameisen neben einer Staatsstraße. Dadurch musste man sich entscheiden, ob man das Risiko eingeht eventuell gestochen zu werden oder ein paar Ameisen im Zelt zu haben und dabei morgens von der Staatsstraße geweckt zu werden.

Nachdem wir unsere Zelte aufgebaut haben, konnten wir erste Bekanntschaft mit den Ortsansässigen Piloten machen, die gerade dabei waren, ein Segelflugzeug abzurüsten. Jedoch hatten sie Probleme damit das Höhenleitwerk abzumontieren. Guido aber konnte helfen und hat dieses mit wenigen Handgriffen abmontiert. Den Tag ließen wir in einer Gaststätte in der schönen Pirnaer Altstadt ausklingen.

Der nächste Morgen begann mit einem Frühstück und anschließendem aufrüsten der Flugzeuge. Jeder von uns bekam einen Einweisungsstart, um die örtlichen Gegebenheiten kennenzulernen. Dabei haben wir das erste Mal Bekanntschaft mit der Pirnaer Elektrowinde gemacht. Eine neue Erfahrung, denn plötzlich kamen Begriffe wie ,,Deka Newton“ (daN) auf, denn diese Winde hat die Besonderheit nach vorgegebener daN-Zahl zu schleppen, die vom Gewicht des Flugzeuges abhängig ist.

Im Enddefekt schleppt diese aber ähnlich wie unsere Gas-Winde. Im Laufe des Tages stießen einige von der Airbus HFB – Fluggemeinschaft hinzu. Beheimatet sind sie in Wenzendorf einem kleinen Dorf nahe Hamburg. Also lernte man sich kennen und verbrachte so mit den netten Hamburgern zusammen die zwei Wochen am Platz.

Die Tage waren vom Wetter her sehr abwechslungsreich. An einigen Tagen hatten wir sehr gute Wetterlagen, wodurch einige von den Scheininhabern die Gelegenheit hatten, die schöne Landschaft der sächsischen Schweiz und das Elbsandsteingebirge zu erkunden. Sehr lange Flüge waren möglich und einige von uns blieben bis zu sechs Stunden in der Luft.

Die Flugschüler kamen aber auch nicht zu kurz. Diese waren es von Hangelar gewohnt ein Luftraumdeckel von 760m über sich zu haben, wodurch sie nur bei Freigaben bis 1060m aufsteigen durften. In Pirna jedoch hat man einen fast unbegrenzten Luftraum und somit die Möglichkeit bis zu 2300m hoch zu fliegen.

So haben die Flugschüler dies auch ausgenutzt und erste Erfahrungen mit solchen Höhen gemacht. Dadurch waren ohne häufige Thermiksuche sehr lange Flüge auch für Flugschüler möglich. Einige Tage zeigten sich jedoch nicht von der besten Seite. Man konnte zwar durchgehend jeden Tag fliegen, was bei einem Fluglager normalerweise recht ungewöhnlich ist. Jedoch kam es zu sehr starkem Regen, der dazu führte, dass man den Flugbetrieb entweder abbrechen oder pausieren musste. So ein Regen hat auch schnell dazu geführt, dass der Platz unter Wasser stand. Zu unserem Glück jedoch hielten unsere Zelte und so verbrachte man einen Tag mit ,,Gammeln im Objekt“. So nannten die ortsansässigen Piloten das Abwarten eines Schauers oder Gewitters im ,,Objekt“ bei uns auch ,,Clubheim“ genannt.

Bei schlechtem Wetter nutzte man aber auch die Gelegenheit in die Innenstadt zu einem obligatorischen Erdbeerbecher zu fahren. Anschließend verbrachte man die Abende mit Abendessen geliefert von einem örtlichen Metzger oder beim gemeinsamen Grillen mit einem Steak und Svens hervorragendem Kartoffelsalat. Nach dem Abendessen kamen aber schon einige Mitglieder des Aeroclub Pirna und warfen das Wort ,,Flunky Ball“ in die Runde. So spielten wir mit viel Engagement gegen bzw. mit den Hamburgern gegen die Mitglieder des Aeroclub Pirna. Den letzten Abend verbrachten wir noch einmal zusammen in einer Pirnaer Gaststätte.

 

Fazit:

 

Ein erfolgreiches Fluglager ging leider zu Ende. Andreas, Eric, Ivan, Guido, Florian, Gerd, Janusz, Wilfried, Markus, Jürgen, Hannah, Sven, Uwe, Matthias, Sebastian, Jonas, Thomas, Marcel und Gerhard hatten riesigen Spaß. Sowie die Flugschüler als auch die Scheininhaber konnten viel aus dem Fluglager mitnehmen und hatten die Gelegenheit viel Flugerfahrung zu sammeln. Somit freuen wir uns Pirna eventuell ein weiteres Mal zu besuchen.

 

Flugzeuge:

– DG1000 (B4)

– ASK 21 (B5)

– ASW 19 ,,Roisdorf“ (B9)

– Astir CS ,,Grobert“ (B1)

– LS4a (4A)

– Ka 6 CR (B6)

– Uwes ASW 19 ,,4 Bier“ (4B)

 

LONGEST DAY 2020

Am 21. Juni ging es wie jedes Jahr für unsere Vereinsflugzeuge, sehr früh aus dem Hangar.

Sonnenaufgangsfliegen stand an. Zugegeben, dieses Jahr ein vergleichsweise später Start um 08:00 Uhr. Alle waren voller Vorfreude, die noch tief stehende, orange-rot strahlende Sonne aus der Luft beobachten zu können. Zügig wurden alle notwendigen Vorbereitungen und Sicherheitschecks vorgenommen, um rasch die ersten Starts rauszuschicken.

Ein Flieger nach dem anderen hob ab… und landete genauso flott wieder. Logisch, so früh am morgen wird kein Thermik suchender Pilot fündig.

Es geht um das unglaubliche Licht, dass während und kurz nach dem Sonnenaufgang bei tiefstehender Sonne strahlt.
Es geht um die Wärme, die die Sonne beim Start ausstrahlt, wenn man über die Baumkronen hinaussteigt.
Danach sehnt sich jeder Sonnenaufgangsflieger!

Der Tag wurde mit einem gemeinsamen Frühstück begonnen und mit einem gemeinsamen Abendessen am Grill beendet. Nicht zu vergessen unser Vereinseigener Pizzabäcker Markus, der uns am Mittag mit seinem Pizzaofen und frischen Zutaten für die eigene Kreation am Start beglückte.

Jetzt bleibt nur noch das Warten auf den nächsten, längsten Tag im Jahr. Bis 2021!

Euer Florian

Besuch in Achmer

Unsere Urlaubsplanungen waren dieses Jahr durch Corona hinfällig geworden. Markus und ich standen vor der Frage, ob wir noch einige Tage Urlaub machen wollten. Wir kamen auf die Idee, Joachim Jeska (Vorsitzender des Osnabrücker Vereins für Luftfahrt) zu fragen, ob eine kurzfristige Teilnahme mit unserer Libelle (RuM) am Vereinslager Ende Juli willkommen wäre.

So fuhren wir diesmal im Sommer gen Norden. Plan: Einer fliegt, der andere bespaßt Tochter und Großeltern. In Achmer trafen wir auf eine sehr herzliche Truppe. Besonders nett war das Wiedersehen mit Christian und Robert, die wir noch aus unserer aktiven Zeit in Achmer kennen. So kamen trotz norddeutschen Schietwetter einige Revival-Flüge zusammen. Beim Auffrischen der gemeinsamen Erinnerungen stellten wir dann fest, dass wir nun wohl doch zur Garde der „alten Säcke“ gehören.

An den ersten vier Tagen waren wir um jede Minute Flugzeit froh, die wir mit unserer Libelle der bockigen und schwachen Thermik abringen konnten. Am ersten Tag durfte ich sogar die Klappenkästen entwässern. Trotzdem haben wir schon hier das Fliegen in der alten Heimat sehr genossen.

An den letzten beiden Tagen wurde das Wetter deutlich besser. Nach dem Durchzug einer großflächigen Abschirmung konnte ich um 14 Uhr starten. Unsere Libelle wurde zunächst ganz schön vom Wind gebeutelt. Nach oben wurde es besser. Es entwickelten sich Wolkenstraßen in West – Ost – Richtung in 1000 Meter Höhe, später ansteigend bis auf 1500 Meter. So konnte ich in aller Ruhe Stadt und Landkreis erfliegen und betrachten.

Markus ist dies am letzten Tag auch noch gelungen. Er startete auch spät um 15 Uhr, um dann bei schwacher Bewölkung in 1200 Meter Höhe noch ausgiebig fliegen zu können. So fand unser Abstecher nach Niedersachsen noch fliegerisch ein positives Ende.  

Flugsaison 2018 beendet

Am 01. November endete unsere Flugsaison. Herzlichen Dank an alle „Funktionär“, sprich Startleiter, Fluglehrer und Windenfahrer, die gemeinsam dafür sorgten, dass wir ohne Schäden und mit vielen schönen Flugtagen durch das Jahr gekommen sind.

Auch unsere Flugschüler waren dieses Jahr wieder erfolgreich. Fünf von ihnen konnten ihren SPL (auch Luftfahrerschein genannt) erwerben. Hinzu kamen vier Schüler, welche ihre ersten Alleinflüge absolvieren konnten. Diesen und allen anderen Prüflingen wünschen wir alles Gute für ihren weiteren fliegerischen Werdegang.

Wir sind nun in der Werkstatt zu finden. Unsere Flugzeuge, Fahrzeuge, Anhänger und Hallen müssen gewartet und kleine Macken repariert werden. Die Flugsaison 2019 beginnt  voraussichtlich Anfang bis Mitte März. Dies ist abhängig vom Fortschritt der Arbeiten und dann vom Wetter im beginnenden Frühjahr.

Meine letzten 8 Tage als Flugschüler

Am 11. August 2018, im diesjährigen Sommerfluglager Wershofen in der Eifel, habe ich mich am Morgen bereit gemacht den 50 Kilometer Flug anzutreten. Schnell war das dortige Flugwetter über den Deutschen Wetterdienst eingeholt und ausgewertet. Die Flugroute war am Vortag bereits erstellt und nach einem kurzen Blick des Fluglehrers kam das „Ok, du bestimmts wann du starten willst! Kleiner Tipp warte noch ein bisschen.“ „Meine letzten 8 Tage als Flugschüler“ weiterlesen

Osterlager Achmer 2018

Im Rheinland sagt man, wenn etwas mehr als zweimal in Folge gemacht wird, dann ist es eine Tradition. So sind wir die Osterferien 2018 traditionell nach Achmer in der norddeutschen Tiefebene gefahren. Vom 29. März bis zum 7. April waren wir mit 25 Segelfliegern und Segelfliegerinnen zu Gast beim Osnabrücker Verein für Luftsport, kurz OVfL.  „Osterlager Achmer 2018“ weiterlesen

Fliegerlager 2017 in Laucha

Die Segelflugschule in Laucha an der Unstrut verspricht aufgrund des Kalksteinbodens und des unmittelbar an den Flugplatz angrenzenden Hangs ideale Segelflugbedingungen. Deshalb machten sich in der Zeit vom 25.06. bis zum 08.07.2017 acht Piloten des LSV mit der LS4a, der ASW19, der Ka6CR und Uwes ASW19 auf den Weg nach Sachsen-Anhalt (ca. 450 km ab Bonn-Hangelar). Guido hatte uns angemeldet und alles bestens organisiert.

„Fliegerlager 2017 in Laucha“ weiterlesen